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Falkenlibelle
Weibchen
 Dieses Weibchen hat sich auf einer moosbewachsene Mauer einer Ruine niedergelassen und genießt die Strahlen der warmen Frühjahrssonne. Deutlich sind die Haare auf dem Thorax zu erkennen, aber auch der Kopf und die ersten Segmente des Hinterleibs sind stark behaart (ein Schutz vor den kühlen Nächten im Frühjahr und Hinweis auf ihre sehr frühe Flugzeit im Jahr).
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Männchen
 Dieses Männchen legt nach einem langen Flugtag an einem Kiestagebaugewässer eine Pause ein. Der Schilfhalm steht am Rand einer größeren vegetaionsfreien Fläche, deren Boden mit größeren Steine des Kiestagebaus bedeckt ist. Zum Ufer des Gewässers sind es etwa 50 m. Da das Bild um 18:00 Uhr entstand, wird das Männchen heute wohl nicht mehr zum Wasser fliegen, sondern die Nacht an diesem Halm verbringen. Deutlich ist auch der zum Ende hin keulenförmig verdickte Hinterleib zu erkennen.
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Weibchen
 Dieses Bild zeigt das selbe Weibchen wie oben. Sehr schön ist noch einmal die starke Behaarung zu erkennen. Bemerkenswert sind auch die überaus langen Hinterbeine, die fast bis zur Mitte des Hinterleibs reichen.
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schlüpfendes Männchen
 Dieses Männchen ist frisch geschlüpft. Als Larve hat es das Wasser verlassen und sich an einem Rohrkolbenstängel in etwa ½ m Höhe festgeklammert. Hier begann die letzte Häutung. Nun hat das Tier die Larvenhaut verlassen. Die Flügel sind schon vollständig entfaltet, nur der Hinterleib muss noch ein bisschen gestreckt werden. Nicht mehr lang, und es wird zu seinem ersten Flug, dem Jungfernflug, aufbrechen.
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aushärtendes, frisch geschlüpftes Weibchen
 Auch dieses Weibchen ist frisch geschlüpft. Die Flügel sind bereits vollständig entfaltet, ebenso der Hinterleib. Deutlich ist die Legeklappe an der Unterseite des achten Hinterleibsegments zu erkennen. Da der Schlupfort nun im Schatten liegt, hat sie sich an ihrem Ast bis zu einer besonnten Stelle gehangelt. Hier nun wird die weiter aushärten und schließlich zum Jungfernflug aufbrechen.
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Exuvie
 Nach dem Jungfernflug bleibt die Exuvie am Schlupfort zurück, hier an einer Segge. Irgendwann wird sie langsam vom Regen und Wind zerstört werden - wenn nicht vorher ein Libellenkundler kommt und sie einsammelt. Über die Bedeutung der Exuvie für die Libellenkunde erfahren Sie hier mehr. Die weißen "Haare", die aus dem Loch herausragen, sind die Innenseiten der Tracheen ("Luftröhren"), die mit gehäutet werden.
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