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Blaue Federlibelle

Männchen

Männchen
Dieses Männchen zeigt sehr eindrucksvoll die Unterscheidungsmerkmale zu anderen navKleinlibellen: Tiefblaue Augen zu einem hellblauen Körper, auf dem Hinterleib (bis auf die letzten vier Segmente) nur eine schwarze Mittellinie und breite, mit wenigen langen Dornen besetzte Beinschienen (besonders gut zu erkennen am rechten mittleren Bein). Allerdings ist dieses Männchen nur fast perfekt: ihm fehlt bereits das linke Hinterbein.

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sehr junges Weibchen

Weibchen
Dieses erst wenige Stunden alte Weibchen beeindruckt durch ihre schöne cremeweiße Körperfärbung. Auch bei ihr sind die breiten, stark bedornten Beinschienen eindrucksvoll zu erkennen.

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ausgefärbtes Weibchen

Weibchen
Im Vergleich zu dem vorherigen Bild sieht man die Verfärbung der Weibchen mit zunehmenden Alter: Der navKopf und der navThorax nehmen eine grünlich-weiße, das navAbdomen eine bläulich-weiße Färbung ein. Die beim jungen Weibchen nur leicht angedeutete Mittellinie auf dem Abdomen hat sich komplett und relativ breit schwarz verfärbt. Lediglich an den Beinschienen kann man erkennen (sollten beide Bilder in Mitteleuropa aufgenommen worden sein), dass es sich um Tiere derselben Art handelt.

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Tandem

Tandem
Das Männchen hat ein Weibchen ergriffen und hält es nun mit seinen navHinterleibsanhängen an ihrer navVorderbrust fest. Gleich werden sich beide Tiere navpaaren.

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navPaarungsrad

Paarungsrad
Nachdem beide Tiere in Tandemformation (siehe vorheriges Bild) etwas abseits des Gewässers geflogen sind, setzen sie sich auf ein Blatt und navpaaren sich. Zuerst überträgt das Männchen seine Samen aus dem neunten navHinterleibsegment in die Samentasche unterhalb des zweiten bzw. dritten navHinterleibsegmentes, dann biegt das Weibchen ihr navHinterleib nach unten vorn durch und koppelt ihre Genitalien an die des Männchens an. Beide bilden nun das herzförmige navPaarungsrad.

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navEiablagen

Eiablage
Bei der navEiablage sind die Blauen Federlibellen gesellige Tiere. Kaum hat ein Pärchen eine passende Stelle gefunden, kommen weitere Paare zur Eiablage hinzu. Die navEier werden in allerlei unterschiedliches Substrat gelegt, solange es weich genug ist und mit dem Wasser in Berührung steht. Zur navEiablage bleiben die Männchen angekoppelt und stehen senkrecht auf der Vorderbrust des Weibchens. Dadurch verhindert das Männchen, dass das von ihm begattete Weibchen von einem anderen Mänchen erbeutet und erneut zur navPaarung gezwungen wird.

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